Behindertenhilfe bei LAP Change: von der individuellen Hilfeplanung bis zur Abrechnung mit Kostenträgern — wir bilden die Prozesse der Eingliederungshilfe vollständig ab.
Inhalt
Was LAP Change für die Behindertenhilfe leistet
Hilfeplanung entlang individueller Bedarfe
Jede Klientin und jeder Klient der Behindertenhilfe hat einen eigenen Hilfeplan mit individuellen Zielen. Eine spezialisierte Software bildet diese Pläne strukturiert ab und macht Fortschritte über die Zeit sichtbar.
Betreuungsort-Auswertungen für Wohnangebote und Werkstätten
Für jeden Betreuungsort — ob Wohngruppe, ambulant betreutes Wohnen oder Werkstatt — zeigt unsere Software Ressourceneinsatz, Krankenquote und Fluktuation getrennt. So lassen sich Standorte fair miteinander vergleichen.
Abrechnung mit Kostenträgern ohne Medienbruch
Leistungen, die bereits dokumentiert sind, lassen sich direkt für die Abrechnung mit Kostenträgern und die Kostenstellenauswertung nutzen — ohne Daten ein zweites Mal händisch zu übertragen.
Personalverwaltung für Betreuungsteams
Digitale Personalakte, Qualifikationsnachweise und Dienstplanung sorgen dafür, dass auch bei Schichtbetrieb in der Behindertenhilfe stets ausreichend qualifiziertes Personal eingeplant ist.
Eine Plattform für stationäre und ambulante Angebote
Ob Wohnangebote, ambulante Betreuung oder Werkstätten: Unsere Software für die Behindertenhilfe deckt unterschiedliche Betreuungsformen innerhalb derselben Einrichtung ab.
Warum Träger der Behindertenhilfe auf LAP Change setzen
Eine Software für die Behindertenhilfe muss komplexe Hilfeplanung, Betreuungsort-Auswertungen und Abrechnung zuverlässig verbinden. Über 29 Jahre Erfahrung im sozialen Sektor und persönlicher Support machen LAP Change zur Plattform, auf die sich Träger der Eingliederungshilfe langfristig verlassen.
Weil jeder Mensch Teil unserer Gesellschaft ist: Für Hilfs- und Beratungsangebote für Menschen mit Behinderungen entwickeln wir Software, die diesen Anspruch ernst nimmt — entsprechend sorgfältig bildet LAP Change Hilfeplanung, Dokumentation und Abrechnung für die Eingliederungshilfe ab.
Medikamentenvergabe lückenlos dokumentieren
Gerade in Wohnangeboten und Werkstätten der Eingliederungshilfe gehört die Medikamentenvergabe zum täglichen Ablauf. Zeitpunkt, Dosierung und zuständige Fachkraft werden direkt im System dokumentiert, statt auf separaten Listen geführt zu werden — nachvollziehbar für das gesamte Betreuungsteam.
Datensicherheit für sensible Klientendaten
Hilfepläne und Gesundheitsdaten gehören zu den sensibelsten Informationen, die eine Einrichtung der Eingliederungshilfe verarbeitet. LAP Change läuft auf einem Server bei Ihnen vor Ort — für volle Datensouveränität und ohne Abhängigkeit von einem externen Anbieter, einsetzbar auf allen gängigen Betriebssystemen — mit laufenden Sicherheitspatches und automatisierten Backups gegen Datenverlust.
Onboarding neuer Mitarbeitender
Strukturierte Onboarding-Checklisten begleiten neue Mitarbeitende in Wohnangeboten, Werkstätten oder der ambulanten Betreuung vom ersten Arbeitstag an. Qualifikationsnachweise und Fortbildungen lassen sich direkt in der digitalen Personalakte hinterlegen, statt Papierkopien zu sammeln.
Persönlicher Support für komplexe Betreuungssituationen
Die Eingliederungshilfe bringt oft komplexe Einzelfälle mit sich, die sich nicht in ein starres Schema pressen lassen. Bei Rückfragen erreichen Träger ein Team, das diese Praxis kennt — keine Warteschleife, kein Callcenter-Skript, sondern persönliche Antworten innerhalb eines Werktags. Das gilt auch dann, wenn sich der Unterstützungsbedarf einer Klientin oder eines Klienten kurzfristig ändert und der Hilfeplan entsprechend angepasst werden muss.
Weitere Module im Überblick
Fahrtenbuch für ambulante Betreuung
Für ambulant betreutes Wohnen werden dienstliche Fahrten zu Klient:innen direkt im integrierten Fahrtenbuch erfasst — als Grundlage für Abrechnung und Nachweispflichten, ohne handschriftliche Fahrtenzettel.
Reports für die Geschäftsführung
Kostenstellenberichte, Auslastung je Wohnangebot oder Werkstatt und Auswertungen im Jahresvergleich liefern Geschäftsführungen die Zahlen, die für strategische Entscheidungen gebraucht werden — auf Knopfdruck statt nach tagelanger Excel-Auswertung.
Kassenbuch für Wohngruppen und Werkstätten
Für Wohngruppen oder Werkstätten der Eingliederungshilfe lässt sich ein digitales Kassenbuch führen — Einkäufe und Taschengeldauszahlungen werden dort dokumentiert, statt in separaten Heften Buch zu führen.
Schnittstellen zu Finanzbuchhaltung
Abrechnungsdaten lassen sich direkt an DATEV, Simba, KHK oder SAP übergeben — ohne Daten ein zweites Mal händisch in ein separates Buchhaltungssystem zu übertragen. Das reduziert Fehler beim Jahresabschluss und schafft Transparenz für Steuerberater und Prüfer.
Stammdaten mit Serienbrief-Funktion
Die Klientenakte für die Behindertenhilfe bündelt persönliche Daten, Umfeldinformationen, Bewilligungen und Kontaktpersonen an einem Ort — inklusive Serienbrief-Funktion für Schreiben an Kostenträger oder Angehörige, ohne eine separate Adressverwaltung zu benötigen.
Hilfeplanziele strukturiert dokumentieren
Über das Modul LAP Observation lassen sich Hilfeplanziele für die Eingliederungshilfe übersichtlich hinterlegen und durch passende Teilziele ergänzen — einzelne Maßnahmen dazu sind mit wenigen Klicks erfasst.
Medikamentenvergabe mit Prüfmechanismus
Über das Modul MedLab lassen sich Medikamentenpläne, Dosierungen und Einnahmezeiten übersichtlich darstellen. Intelligente Prüfmechanismen erkennen Eingabefehler frühzeitig, automatische Erinnerungen unterstützen das Personal, und jede Vergabe bleibt nachträglich nachvollziehbar dokumentiert. MedLab befindet sich aktuell in der finalen Entwicklungsphase und wird in Kürze für Einrichtungen der Eingliederungshilfe verfügbar sein.
Komplexität reduzieren, nicht erhöhen
Seit jeher gilt für die Weiterentwicklung von LAP Change ein Grundsatz: Komplexität soll reduziert werden, nicht erhöht. Neue Funktionen für die Eingliederungshilfe — etwa zur Hilfeplanung, Betreuungsort-Auswertung oder Medikamentenvergabe — werden deshalb so gestaltet, dass sie sich in den bestehenden Arbeitsablauf einfügen, statt einen zusätzlichen Lernaufwand für das Betreuungsteam zu schaffen.
Wenn sich der Hilfebedarf über die Zeit verändert
Der Unterstützungsbedarf in der Eingliederungshilfe verändert sich oft schrittweise — mehr Selbstständigkeit in einem Bereich, neuer Bedarf in einem anderen. Die laufende Dokumentation macht solche Verläufe sichtbar, sodass ein Hilfeplan bei der nächsten Fortschreibung auf belastbaren Daten basiert, statt auf dem subjektiven Eindruck eines einzelnen Gesprächs. Das erleichtert auch die Abstimmung mit Kostenträgern, die zunehmend Nachweise über den tatsächlichen Verlauf erwarten.
So bleibt mehr Zeit für die eigentliche Betreuungsarbeit, statt sie in Verwaltungsaufwand zu investieren, der sich eigentlich automatisieren lässt. Auch bei einem Wechsel der zuständigen Bezugsperson bleiben Hilfeplan und Verlaufsdokumentation vollständig erhalten, statt mit der Person das Institutionswissen zu verlieren. Auch bei wechselnden gesetzlichen Vorgaben rund um die Eingliederungshilfe bleibt die Dokumentation auf dem aktuellen Stand, da Anpassungen laufend eingespielt werden. Mehr dazu auf der Seite LAP Change 6. Weitere Hintergrundinformationen bietet das SGB IX.